15 Energiesparideen, die Umwelt und Geldbeutel schonen

Aus Rücksicht auf unsere Nachkommen sind wir verpflichtet, mit Energie sparsam umzugehen. Nur so können wir unseren Kindern ein intaktes Ökosystem übergeben. Energiesparen heißt aber nicht nur Umwelt und Gesundheit schonen, sondern auch unseren Geldbeutel. Deshalb haben wir als Ihr Energieversorger für Sie die wichtigsten Energiespartipps zusammengestellt.

Einfach mal richtig abschalten

Auch wenn sie nicht aktiv sind: Fernseher, Stereo-Anlage und PC verbrauchen auch im „Schlafmodus“ Energie. Einfach nach dem Abschalten den Stecker ziehen oder eine Steckdosenleiste mit Netzschalter verwenden.

Gönnen Sie Ihren Elektrogeräten eine Auszeit und beenden Sie Stand-by-Zeiten! So sparen Sie rund 57 Euro im Jahr.

Energiebündel

Energiesparlampen nehmen es locker mit ihren verstaubten Konkurrenten auf. Sie schlagen sie in den Kosten, ohne auf Leuchtkraft zu verzichten. Dabei geben sie viel weniger Wärme ab und leben bis zu achtmal länger.

Ersetzen Sie beispielsweise zwei 60 Watt Glühbirnen durch zwei 11 Watt Energiesparlampen, sparen Sie bei vier Stunden täglicher Nutzung rund 29 Euro jährlich.

Mit A klasse sparen

Werden Sie wählerisch: Achten Sie beim Kauf von Elektrogeräten auf das Energielabel. Es gibt Ihnen Auskunft darüber, ob das Gerät viel oder wenig Strom verbraucht.

Mit einem Kühlschrank der A-Klasse können Sie beispielsweise jährlich rund 12 Euro gegenüber einem 15 Jahre alten Gerät sparen.

Auf jeden Topf passt ein Deckel

Und das ist auch gut so. Ohne Deckel steigt der Energieverbrauch beim Kochen von 1,5 Liter Wasser z.B. um das Dreifache.

Mit Deckel kochen verringert die Kochzeit und Sie sparen jährlich rund 37 Euro.

Die Größe ist entscheidend

Verschieden große Herdplatten erfordern verschieden große Töpfe. Ist der Topf beispielsweise nur um drei Zentimeter kleiner als die Kochplatte, verschwenden Sie fast 200 kWh und das entspricht rund 39 Euro im Jahr.

Hitzefrei!

Hohe Raumtemperaturen bringen Kühlschränke schnell ins Schwitzen. Das kostet unnötige Energie.

Platzieren Sie daher Ihren Kühlschrank an einem möglichst kühlen Ort – am besten nicht in der Nähe von Herd oder Heizung. Ist die Umgebungstemperatur um nur fünf Grad niedriger, sparen Sie jährlich rund 15 Euro.

Auf die inneren Werte kommt es an

Im Kühlschrank kommt es auf die richtige Temperatur an. Die optimale Temperatur beträgt 5-8 Grad Celsius im Kühlfach und -18 Grad Celsius im Gefrierfach.

Niedrigere Temperaturen machen Lebensmittel nicht länger haltbar und kosten nur unnötig Geld. Sind die Innentemperaturen beispielsweise nur um jeweils fünf Grad niedriger, entstehen Mehrkosten. Prüfen Sie die inneren Werte und sparen Sie so ganz einfach rund 20 Euro im Jahr.

Alle meine Entchen…

…schwimmen in der Wanne? Besser nicht zu oft. Denn Baden ist ein teures Vergnügen. So verbraucht ein Vollbad etwa dreimal so viel Wasser und Energie wie sechs Minuten Duschen.

Duschen spart im Vergleich bis zu 70 Prozent Wasser und Sie haben im Jahr rund 157 Euro mehr im Portmonee.

Viele Köche versüßen den Brei

Zusammen geht´s nicht nur schneller, sondern auch günstiger. Ernennen Sie sich zum Chefkoch, und lassen Sie sich von Mikrowelle, Toaster, Eierkocher und Co. unterstützen.

Rund 4 Euro im Jahr sparen Sie allein, wenn Sie Wasser nicht auf der Herdplatte, sondern im Wasserkocher erhitzen.

In der Kürze liegt die Würze

Kochen Sie würzig und gut und dazu auch noch energiesparend – einfach Ihren Elektroherd 10 Minuten früher ausschalten und die Restwärme nutzen. So verschwenden Sie keine Minute Energie – und Sie profitieren von einer Ersparnis von rund 3 Euro jährlich.

Jacke wie Hose

Ob mit oder ohne Vorwäsche, die meisten Flecken verschwinden auch ohne den überflüssigen Vorwaschgang. Hartnäckige Flecken lieber vorbehandeln und den Schonwaschgang vermeiden: So sparen Sie rund 81 Euro jährlich.

Wasser marsch?

Aber bitte nur da, wo es brennt! Beim Geschirrspülen, Einseifen unter der Dusche, Rasieren und Zähneputzen ist es nicht von Nöten. In drei Minuten laufen zum Beispiel 20 Liter Wasser aus dem Hahn.

Wenn Sie nur beim Zähneputzen das Wasser abstellen, sparen Sie schon rund 78 Euro jährlich.

Weniger ist mehr

Nur ein Grad weniger, senkt die Heizkosten um sechs Prozent im Jahr. Die ideale Raumtemperatur in Wohnräumen beträgt 20-21 Grad Celsius, in Küche und Schlafzimmer reichen auch 18 Grad Celsius.

Weniger ist in diesem Fall sehr viel mehr, nämlich eine Kostenersparnis von rund 56 Euro jährlich und das bei kaum spürbaren Änderungen.

Dicke Luft?

Machen Sie sich ruhig häufiger Luft – aber bitte nur kurz: Das so genannte Stoßlüften ist nicht nur für Ihr Raumklima gut. Auch Ihre Finanzen können aufatmen.

Einfach drei- bis viermal am Tag die Heizungen abdrehen und die Fenster für zwei bis fünf Minuten öffnen. Im Vergleich zum Dauerlüften sparen Sie so rund 67 Euro pro Jahr.

Faul gewinnt!

Maschinelles Spülen macht das Geschirr nicht nur sauberer als Handspülen, es ist auch praktischer und sparsamer.

Rund 7 Euro jährlich sind hier für Sie drin und mehr Zeit zum Faulenzen haben Sie auch noch.

Diese und weitere Energiespartipps können Sie auch ausführlich in unserer Broschüre nachlesen, die Sie unter dem Menüpunkt „Unsere Broschüren“ als PDF downloaden können.

Besuchen Sie außerdem unser interaktives Energiesparhaus und schauen Sie sich die Energiesparvideos an, um noch mehr wertvolle Energiespartipps zu erhalten.

Hinweis: Die Berechnungsgrundlage zu den Tipps ist ein Vierpersonenhaushalt (davon zwei Kinder) in einem Einfamilienhaus mit einem Stromverbrauch von 3 500 kWh/Jahr und einem Erdgas-Verbrauch von 20 000 kWh/Jahr.